Custom Fields

Custom Fields (dt. benutzerdefinierte Felder) sind zusätzliche Bereiche, die auf einer mit WordPress erstellten Website eingefügt werden können. Durch diese Felder können einer Internetseite zusätzliche Meta-Informationen oder weitere Funktionen hinzugefügt werden.

Funktionsweise

Custom Fields können im Backend von WordPress von Administratoren bei jedem Artikel oder für jede Seite individuell angelegt werden. Das benutzerdefinierte Feld wird dann mit einem eindeutigen Namen bezeichnet. Damit das Feld auch angezeigt wird, muss die entsprechende PHP-Datei innerhalb des Loops angepasst werden.[1] Das benutzerdefinierte Feld wird dann an der gewünschten Stelle im Frontend ausgegeben. In das Custom Field können neben einfachem Text auch Bilder oder andere HTML-Elemente eingetragen werden. Darüber hinaus lassen sich in ein Feld mehrere Bereiche einfügen.

Anwendungsmöglichkeiten

Custom Fields für WordPress bieten viele verschiedene Anwendungsmöglichkeiten.

  • Verwenden von unterschiedlichen Meta-Angaben wie Titles oder Descriptions für unterschiedliche Zwecke: So können die Custom Fields dazu verwendet werden, unterschiedliche Titel zum Beispiel für den Artikel selbst, für die Ausgabe im RSS-Feed und für die Ablage im Archiv jeweils angepasst zu hinterlegen.
  • Verwenden von HTML Formatierungen für Artikel-Titel
  • Einfügen von E-Commerce-Funktionen
  • Anzeigen von individualisierten Thumbnails
  • Anzeigen von Zusatzinformationen als Meta-Angaben in Blogposts
  • Anzeigen von weiteren Meta-Informationen zum Artikel wie beispielsweise Wetterangaben
  • Steuerung der Bildanzeige in Blogposts
  • Anzeige von Kundenmeinungen oder Rezensionen

Dies sind nur einige von vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten, die die Custom Fields bieten.

Nutzen für Suchmaschinenoptimierung

Mit Custom Fields lässt sich die Darstellung von Inhalten mit dem WordPress-System sehr stark individualisieren und zugleich automatisieren. Der Erweiterung der Website sind kaum Grenzen gesetzt. Für User kann ein so optimierter Blog mehr Usability bereitstellen, indem zum Beispiel erweiterte Anzeigen zu Blogbeiträgen möglich sind. Die erhöhte optische Attraktivität kann den Besucher zu weiteren Klicks auf der Website animieren, wodurch sich dessen Verweildauer erhöht. Auf diese Weise wird ein positives Signal an Google gesendet, dass die besuchte Website bzw. ein Blogbeitrag interessante Inhalte liefert, weil der User längere Zeit damit verbringt.

Mehr Authentizität und somit auch Trust können per Custom Fields eingefügte Autorenprofile auf Twitter, Google Plus oder Facebook sein. Der User kann so erkennen, wer für einen Beitrag auf der Website verantwortlich ist und schenkt den Inhalten mehr Vertrauen. Für Google sind mit Beiträgen verknüpfte Profile ebenfalls sinnvoll. Denn auf diese Weise kann die Fachkompetenz eines Autors nach außen und für Suchmaschinen gestärkt werden. Die Folge wären bessere Rankings für alle Beiträge des gleichen Autors zu seinem Spezialthema. Zugleich sorgt die Verknüpfung mit einem Social-Media-Profil für mehr Potential, was die Content Syndizierung angeht, die wiederum für mehr Traffic und Backlinks sorgen kann.

Ein mit Custom Fields erweitertes Blogsystem bietet die Möglichkeit, mehr Inhalte auf einer Seite unterzubringen. Diese Inhalte können von verschiedenster Art sein. Ob automatisiert eingeblendete Hotelbewertungen beziehungsweise Rezensionen, zusätzliche Grafiken oder Routen - durch die Custom Fields hat ein Webmaster die Möglichkeit, den USP und somit die Einzigartigkeit seiner Website zu stärken. Für Google sind dies klare Signale, dass es sich bei dieser Domain um ein sorgfältig gepflegtes Projekt handelt. Stimmen darüber hinaus noch weitere Gradmesser für Qualität überein, können Custom Fields in diesem Fall vermutlich langfristig auch zu besseren Rankings führen. Vor allem dann, wenn es sich um ein hart umkämpftes Themengebiet handelt, zu dem bereits viele ähnliche Inhalte im Web existieren. Gerade hier können bereits kleine Änderungen an Inhalten oder der Optik für Pluspunkte bei Google sorgen.

Für Suchmaschinen wie Google ist es wichtig, wie relevant eine Webseite zu einem bestimmten Thema ist. Mit den Custom Fields lässt sich die Relevanz erhöhen und individuell für jeden Beitrag anpassen. Als Beispiel kann hier ein Reiseblog genannt werden, der mit zusätzlichen Hotelbewertungen, Routenplänen oder Ortsbeschreibungen mit Bildern ausgestattet ist.

Einzelnachweise

  1. Jede Menge Möglichkeiten: benutzerdefinierte Felder in WordPress elmastudio.de Abgerufen am 25.02.2015

Weblinks

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