Screencast

Ein Screencast ist ein Film, mit dessen Hilfe Software erklärt und beschrieben wird. Screencasts können mit und ohne Audiospur angeboten werden.

Definition[Bearbeiten]

Für die Herstellung eines Screencasts wird eine spezielle Software verwendet, die Aufnahmen dessen macht, was gerade auf dem Computerbildschirm passiert. Man benötigt dafür keine Videokamera, da die Software direkt die auf dem Rechner ablaufenden Prozesse aufnimmt. Ähnlich wie bei einem Screenshot zeigt das Video später alle Details der Bildschirmwiedergabe. Mit einer guten Software kann der Ersteller des Screencasts in einzelne Ausschnitte hineinzoomen und das Hauptaugenmerk auf bestimmte Teilbereiche der zu erklärenden Software legen.

Häufig werden Screencasts über Videoportale wie YouTube verbreitet, um sie einem möglichst großen Publikum zugänglich zu machen. In der Regel dauert ein Screencast nur etwa bis zu zehn Minuten. Im Rahmen umfangreicher Tutorials und Webinaren sind aber auch Screencasts von bis zu einer Stunde üblich.

Zweck von Screencasts[Bearbeiten]

Screencasts haben es stets zum Ziel, einen Aspekt einer Software genauer zu beleuchten. Sie erklären die Installation, Konfiguration und Bedienung einer Software und zeigen ihre Eigenschaften und Merkmale auf. Auch in der Werbung spielen Screencasts eine gewichtige Rolle. Hier dienen sie dazu, um die Vorteile einer Software zu verdeutlichen und die Vorzüge herauszustellen.

Erstellung eines Screencasts[Bearbeiten]

Am Anfang der Produktion eines Screencasts steht die Planung. Ohne vorherige Planung ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Inhalt des Videos an dem anvisierten Publikum vorbeigeht, interessante Aspekte vergessen werden oder der Sprecher sich regelmäßig verhaspelt. Anschließend nimmt man den Screencast mit einer geeigneten Software auf und bearbeitet ihn. So können beispielsweise Übergänge eingefügt oder einzelne Abschnitte betitelt werden.

Ebenso kann eine gesondert aufgenommene Audiospur hinzugefügt werden. Anschließend stellt der Ersteller das Video den Interessenten zur Verfügung. Dieses Video zeigt beispielsweise wie man mit dem VLC Media Player einen Screencast erstellt und ist zugleich selbst ein Beispiel für einen Screencast.

Der Screencast im Online Marketing[Bearbeiten]

Screencasts werden auch herangezogen, um Webinare zu gestalten. Insbesondere wenn im Rahmen des Webinars ein Thema in Bezug auf eine Software behandelt wird, bietet sich das Aufnahmeformat an. Häufig wird ein Screencast zu diesem Zweck nicht nur um eine Audiospur ergänzt, sondern sogar um eine Aufnahme des Sprechers. Hierzu filmt sich dieser mit einer Kamera und schneidet das Video an passende Stellen in den Screencast. Eine hohe Tonqualität sowie Qualität der Aufnahmen sind in diesem Fall besonders wichtig.

Weblinks[Bearbeiten]