Werbung


Die Online-Werbung (auch Internetwerbung) ist die zielgerichtete Verbreitung von Werbeinhalten über das Internet in der Öffentlichkeit. Es stehen unterschiedliche Werbemethoden zur Verfügung: Hierzu zählen zum Beispiel die E-Mail Werbung und die Bannerwerbung. Eine immer größere Rolle erlangt auch das Mobile Advertising durch die stetig zunehmende Anzahl an Mobile Devices.

Werbemethoden[Bearbeiten]

Das Medium Internet bietet eine Vielzahl von technischen Möglichkeiten an, die es den Online-Unternehmen ermöglichen, die Menschen durch Werbung anzusprechen. Bannerwerbung, Targeting, Suchmaschinenwerbung, Suchmaschinenoprimierung, Pixel, Layer-Ad, Interstitials, Prestitials, In-Text-Werbung (beispielsweise Native Advertising), Site-Branding, Websponsoring, Advertorials, kommerzielle Videoclips und Internetradiowerbung sind die bekanntesten Online-Werbemethoden.[1] Im besten Fall entwickelt sich eine Werbemaßnahme als Viral Marketing weiter. Zur Unterstützung der Zielerreichung können sowie bei Online- als auch Offline-Werbekampagnen QR Codes eingesetzt werden. Auch der Einsatz von Testimonials kann in der Werbung eingesetzt werden, um die Zielgruppe ideal anzusprechen und Vertrauen zu vermitteln.

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E-Mail Werbung[Bearbeiten]

Die E-Mail Werbung ist eine der meist verwendeten Werbemethoden. Durch Mailtausch können Newsletter, Flyer oder andere Werbematerialien online verschickt werden. Die potentiellen Kunden des jeweiligen Unternehmens können mit diesen Webemitteln angesprochen werden. Die Bestandkunden werden über die aktuellsten Angebote und Neuigkeiten informiert. Laut § 7 Abs. 3 UWG ist die nicht gewünschte Werbung bei potentiellen Kunden unzulässig.

Bannerwerbung[Bearbeiten]

Die Werbebanner sind am häufigsten in der Form von Grafik- oder Flashdateien anzutreffen. Die Bannerwerbung ist eine der güngstigeren Formen von Internetwerbung und erfolgt meistens innerhalb von Partnerprogrammen, die von Affilliate-Netzwerken angeboten werden. Die Werbeanzeigen in Computerspielen, In-Game Advertising genannt, wird auch mittels unterschiedlicher Banner durchgeführt.

Targeting[Bearbeiten]

Ins deutsche übersetzt bedeutet Targeting Zielgruppenansprache. Es handelt sich bei Targeting um eine zielgerichtete Werbung, die sich auf ausgewählte Zielgruppen fokussiert. Herausforderung ist die präzise Definition der Zielgruppen, auf die sich die Werbung einblendet.

Nachdem die Zielgruppe bestimmt und analysiert wurde, kann der Verkaufsprozess einer passenden Marketingaktion beispielsweise mit dem ursprünglichen oder modifizierten AIDA-Modell optimiert werden.

Vor- und Nachteile gegenüber der klassischen Offline-Werbung[Bearbeiten]

Vorteile[Bearbeiten]

Die Internetwerbung hat gegenüber der Offline-Werbung den Vorteil, dass die Reaktion der Personen auf die Werbung direkt gemessen werden kann. [2]. Ein anderer Vorteil der Online-Werbung ist die hohe Reichweite. Eine Online-Zeitschrift kann theoretisch von jedem Nutzer auf der Welt gefunden und gelesen werden. Die Formen der Online-Werbung sind preiswert, weshalb einzelne Unternehmen Kosteneinsparungen im Bereich Werbung haben.

Die Vernetzung von Menschen mit gemeinsamen Interessen (Theater, Musik, Sport u.s.w.) im Internet ist ein Vorteil für das Unternehmen. Dank der sozialen Netzwerke (Facebook, Twitter, etc.), in denen die Menschen ihre Interessen mitteilen und ihre persönlichen Daten angeben, kann die Werbung personalisiert werden, die Zielgruppen definiert und so die Menschen zielgerichtet mit Werbung angesprochen werden.

Um die Zielgruppe direkt zum Anrufen zu animieren, kann zudem die Click-to-call Möglichkeit verwendet werden. Mit ihr kann nur mit einem Klick ein Gespräch mit dem Unternehmen aufgebaut werden. Angewendet werden kann dies unter anderem bei Google AdWords Anzeigen.

Nachteile[Bearbeiten]

Die Online-Werbung erreicht nur die Menschen, die das Medium Internet nutzen. Ein weiterer Nachteil ist das so genannte Banner Blindness. Nach diesem Phänomen können die Internetnutzer Webbanner erkennen und damit die Werbung nach gewisser Zeit ignorieren.[3] Zudem sollten Nutzer darauf achten, dass sie nur Banner vertrauenswürdiger Marken anklicken, da hinter Bannern auch eine Malware stecken könnte (Malvertising).

Kriterien für gute Online-Werbung[Bearbeiten]

Laut einer Umfrage unter Internetnutzern in Deutschland soll gute Online-Werbung unter anderem informativ sein. Die Befragten konnten zwischen den drei Kriterien “interessante Informationen”, “kreativ” und “unterhaltend” wählen. [4]

Entwicklung der Online-Werbung[Bearbeiten]

Experten stellen ein Wachstum in den Ausgaben für Internetwerbung in den USA fest. Laut einer Untersuchung sind die Ausgaben in 2012 auf 7 Milliarden Euro gestiegen. Das ist ein großer Anstieg im Vergleich zu 2011.[5] 2010 sind die Spendings in Deutschland genauso stark gewachsen - auf ungefähr 5 Milliarden Euro.[6]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Internetwerbung. Wikipedia.org. Abgerufen am 5. März 2013.
  2. Vergleich Daten & Fakten über Internetwerbung de.statista.com. Abgerufen am 5. März 2013.
  3. Vergleich “Banner Blindness” en.wikipedia.org. Abgerufen am 05.03.2013.
  4. Vergleich Kriterien zur guten Online-Werbung, eine Umfrage von 2013 de.statista.com. Abgerufen am 5. März 2013.
  5. Vergleich die Studie des US-Online-Wirtschaftsverbands IAB von Juni bis September, 2012 iab.net. Abgerufen am 5. März 2013.
  6. Vergleich OVK-Report von Februar 2011 wuv.de. Abgerufen am 5. März 2013.

Weblinks[Bearbeiten]