Drupal

Drupal ist ein Content Management System (CMS), welches Usern als Open-Source-Software kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Es wurde ursprünglich 1999 von Dries Buytaert als Forum entwickelt und wegen hohem Interesse innerhalb circa eines Jahres in ein Open Source Projekt verwandelt. Ähnliche bekannte Anbieter sind WordPress, TYPO 3 und Joomla.

Mithilfe dieser Frameworks lässt sich nahezu jede Internetanwendung ohne Programmierkenntnisse verwirklichen - egal ob Homepage, Forum, Wiki, Blog oder Online-Shop. Die offizielle, englischsprachige Homepage von Drupal ist auf Drupal.org zu finden, allerdings hat die Drupal Initiative e.V. das Drupalcenter ins Leben gerufen, um deutschsprachigen Usern den Umgang zu erleichtern und den Austausch zu ermöglichen.

Besonderheiten von Drupal

Drupal funktioniert nach dem Baukastensystem. Das CMS bietet zahlreiche Erweiterungen an, die auch kombiniert werden können, und eine große Entwicklergemeinde sorgt durchgehend für neue Plug-Ins, Themes und Module. Der Software wird auch hohe Flexibilität nachgesagt, da die Inhalte (Contents) unabhängig vom Layout verändert werden können. Neben Text können auch andere Medien, wie Bilder oder Videos, mit Drupal im eigenen Projekt verwendet werden. Diverse Sprachen, darunter auch linksläufige, werden von der Software ebenfalls unterstützt.

Vorteile

Während TYPO3 und Joomla hauptsächlich als reine Web CMS fungieren und Wordpress sich vor allem als Blog-Software nutzen lässt, versucht Drupal simples Web Content Management und eine Social Community Lösung zu verknüpfen. Hierfür werden spezielle Social Community Tools, beispielsweise ein Blog-System oder Foren zur Verfügung gestellt. Die Nutzung von Drupal mit dem Fokus auf Social Software mit einfachen CMS-Fähigkeiten macht also durchaus Sinn.

Nachteile

Die Erweiterungen, auch Module genannt, mit denen ein Projekt in Drupal verwirklicht wird, sind nicht mit den unterschiedlichen Drupal-Versionen kompatibel. Das bedeutet, dass ein automatisches Core-Upgrade nicht möglich ist, da alle verwendeten Extensions erst auf Verfügbarkeit und Stabilität in der neuen Version geprüft und anschließend einzeln angepasst werden müssen. Zusätzlich müssen alle Module bevor man sie nutzen kann manuell installiert und aktiviert werden. Das schränkt Drupal zur Nutzung im unternehmenskritischen Enterprise-Einsatz sehr ein.

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