Website

Eine gesamte Website besteht aus mehreren HTML-Dokumenten, wobei ein einzelnes Dokument als Webseite bezeichnet wird. Die Homepage ist die Startseite und somit ein Beispiel einer Webseite. Die Inhalte einer Webseite liegen im Quelltext auf einem Webserver. Dazu gehören zum Beispiel Dateien, Graphiken und Skripte.

Erstellung

Grundsätzlich werden Webseiten mit der Markup-Sprache HTML erstellt. Mit Hilfe von beispielsweise CSS (Cascading Style Sheet) kann ein einheitliches Layout und Design erstellt werden, was auf mehrere Webseiten angewendet werden kann.

Gestaltung

Eine Webseite kann grundsätzlich beliebig gestaltet sein, es gibt keine Vorschriften, die eingehalten werden müssen. Allerdings ist es sinnvoll, sich an gewisse Standards zu halten, die vom Nutzer erwartet werden. Wird zum Beispiel eine Navigationsleiste am unteren oder rechten Rand platziert, so führt das bei einigen Nutzern zu Verwirrung, da sie es gewohnt sind, am linken Rand zu navigieren. Durch solche Irritationen wird ein Nutzer schnell genervt und verlässt die Webseite. Ein Betreiber hat das Ziel, den Nutzer oder auch potentiellen Kunden, möglichst lange auf seiner Seite zu halten. Zum einen möchte er verkaufen und überzeugen, zum anderen ist auch die Verweildauer eine Variable, die Suchmaschinen beim Ranking mit einfließen lassen. Ob ein Nutzer auf einer Webseite bleibt hängt also nicht nur vom Content ab, sondern auch von der Gestaltung.

Verlinkung

Jede Webseite kann über eine oder mehrere URLs erreicht werden. Dabei ist es nicht notwendig, dass die Seite verlinkt ist. Steht sie online, ohne dass sie über einen Link erreicht werden kann, dann wird sie von Crawlern nicht gefunden. Nur wer die URL direkt eingibt, findet die Webseite. Zudem kann die Seite auch nur lokal gespeichert sein, also nicht online stehen. Im Kontext einer gesamten Website sollte darauf geachtet werden, dass es keine verwaisten Seiten gibt.

Statische Webseite

Statische Webseiten werden bei einer Clientanfrage als Antwort übermittelt und sehen dann so aus, wie sie ihr Designer gestaltet hat. Wenn entsprechende HTML-Standards eingehalten werden, dann sind sie Browser- und Betriebssystem unabhängig aufrufbar. Die Erstellung ist trivial, der Seitenaufbau schnell und die Sicherheit hoch.

Dynamische Webseite

Bei dynamischen Webseiten wird zwischen clientseitig und serverseitig erzeugten Dokumenten unterschieden. Erstere werden vom Browser des Clients ausgeführt und danach muss die Serververbindung nicht mehr aufrecht erhalten werden. Der User kann mit der Seite interagieren, weil sie auf Nutzereingaben reagiert. Dennoch ist die Seite aus Sicht des Servers statisch. Beispiele sind Java-Applets oder JavaScript Taschenrechner.

Serverseitig erzeugte Dokumente werden vom Webserver interpretiert und er ist für die Ausgabe verantwortlich. Darin liegt ein großer Vorteil: der User muss sich um nichts mehr kümmern. Wenn der Programmierer jedoch nicht auf Sicherheit achtet, besteht eine sehr große Gefahr für Hackerangriffe. Weiterer Nachteil ist, dass der Server überlastet werden kann, wenn zu viele Clients den Dienst nutzen, aber die Ressourcen nicht ausreichen. Beispiele gibt es hier viele: angefangen vom Gästebuch, über Foren bis hin zu Webshops mit Artikelverzeichnissen ist sehr viel möglich. Programmiert wird neben PHP und Perl, auch mit CGI oder ASP.

Bedeutung für das SEO

Jede einzelne Webseite muss für sich optimiert werden, denn jede Seite wird von Suchmaschinen betrachtet, es sei denn, das Canonical Tag ist gesetzt oder sie ist nicht verlinkt. Durch OnPage Optimierung landet die Seite weiter oben im Ranking. Dabei kommt es nicht nur auf den Content an, sondern auch auf fehlerfreien Code, lange Verweilzeit, kurze Antwortzeit, und vieles mehr. Für die Optimierung der Ladezeit kann beispielsweise Flat Design genutzt werden. Dieses verringert die Ladezeit, was ein wichtiger Einflussfaktor auf die User Experience ist.

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