Google Display Network


Das Google Display Network (deutsch: Google Werbenetzwerk) ist ein großes Netzwerk aus möglichen Werbeplattformen für Google AdWords Anzeigen. Es erleichtert Werbetreibenden die Auswahl passender Websites für ihre Werbekampagnen.

Zusammensetzung des Google Display Networks[Bearbeiten]

Das Google Display Network besteht aus mehr als einer Million Werbepartnern, über die Werbetreibende Anzeigen schalten können. Hierzu gehören

  • Partnerwebsites
  • Google Websites (z. B. Gmail, Blogger, YouTube, Google Finanzen)
  • Google Suchergebnisseiten
  • Online-Spiele
  • mobile Webseiten
  • Apps
  • RSS-Feeds

Die Mitarbeiter des Netzwerks prüfen alle eingehenden Bewerbungen von Publishern, um den Werbetreibenden qualitativ hochwertige Websites als Werbeplattform anbieten zu können. Das Google Display Network kann eine hohe Reichweite verzeichnen. Laut Angaben von Google sehen alleine in den USA mehr als 210 Millionen Nutzer die Anzeigen von Google AdWords. Über 1 Billion Impressions, 90 Prozent erreichte Internetnutzer weltweit und 89 Prozent Reichweite bei den Smartphone-Nutzern in den USA bieten eine kaum zu steigernde Präsenz der Werbeanzeigen[1].

Schalten von Anzeigen[Bearbeiten]

Über das Google Display Network können mehrere verschiedene Anzeigentypen gebucht werden. Die wichtigsten Vertreter der Werbemittel sind:

  • Textanzeigen
  • Bildanzeigen mit Fotos und Grafiken
  • Rich Media-Anzeigen mit beweglichen Grafiken und Animationen
  • Videoanzeigen

Damit die Anzeigenschaltung ihre volle Wirkung entfalten kann, müssen die Werbepartner möglichst zielgruppengenau gewählt werden. Das sogenannte Kontext-Targeting bietet Werbetreibenden die Möglichkeit, die besten Werbeplätze zu finden. Hierfür werden thematisch eng gefasste Keyword-Listen erstellt, die die Interessen der Zielgruppe berücksichtigen. Noch genauer ist das Placement-Targeting. Hierbei beeinflusst der Werbetreibende direkt mit, auf welchen Websites und weiteren Online-Medien die Anzeigen erscheinen. Dadurch kann auch verhindert werden, dass Werbung eventuell auf Plattformen geschaltet wird, die für die Werbeziele des Werbetreibenden nicht relevant sind.

Die dritte Werbeform im Rahmen des Google Display Networks ist das sogenannte Remarketing. Personen, die die Website des Werbetreibenden bereits einmal besucht haben, werden dadurch gezielt angesprochen. Zudem können hier zusätzliche Interessenskategorien definiert werden, anhand derer Kunden mit relevanten Interessen adressiert werden.

Werbeerfolg messen[Bearbeiten]

Das Google Display Network ermöglicht es den Werbetreibenden, die Erfolge ihrer Werbeaktivitäten auszuwerten. Mittels umfangreicher Berichte kann nachvollzogen werden, wo wann welche Anzeigen geschaltet wurden, wie viel sie gekostet haben und wie viele Klicks sie erzielt haben. Der Werbetreibende erhält dadurch die Möglichkeit, die Effektivität der Maßnahmen einzuschätzen und gegebenenfalls eine Kurskorrektur in der Werbestrategie vornehmen zu können.

Vorteile[Bearbeiten]

Einige Vorteile machen das Google Display Network für Werbetreibende besonders interessant. Durch die Millionen erreichter Nutzer können unterschiedlichste Interessen abgedeckt werden. Die Werbetreibenden können auf verschiedene Anzeigenformate zurückgreifen und stets mitbestimmen, wo ihre Anzeigen auftauchen werden. Die Adressaten der Werbung können zu Interaktionen und Reaktionen bewegt werden.

Bedeutung für die Suchmaschinenoptimierung[Bearbeiten]

Das Google Display Network ist ebenso Teil des Search Engine Marketings wie die Suchmaschinenoptimierung. Es handelt sich um verschiedene Arten der Vermarktung einer Website, die aber durchaus Hand in Hand gehen können. So können beispielsweise suchmaschinenoptimierte Landing Pages erstellt werden, die von Interessenten einerseits über die SERPs erreichbar sind, andererseits aber auch durch gezielt platzierte Google AdWords-Anzeigen.

Google verknüpft beide Technologien außerdem im Rahmen des „Paid & Organic Reports“. Hier können Webmaster die Ergebnisse der organischen Suche mit denen der bezahlten Suche von Suchmaschinennutzern vergleichen und aus diesen Informationen Handlungsbedarf für ihre SEO- und SEA-Strategie herausarbeiten.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eine Billiarde Anzeigen im Monat. Internet World Business. Abgerufen am 29. November 2013.

Weblinks[Bearbeiten]