Dateiname


Dokumente auf elektronischen Datenträgern benötigen einen eindeutigen Dateinamen, um identifiziert zu werden. In der Regel besteht dieser aus dem eigentlichen Namen und einer Erweiterung (.doc für Word-Dokumente, .jpg für Bilder usw.) Eindeutig wird der Dateiname jedoch erst in Verbindung mit dem URL Verzeichnis-Pfad, der zu der Datei führt. Im Bereich der Bilder SEO ist der Dateiname ein wichtiges Rankingkritierium für die Bildersuche innerhalb der Google Suche.

Ein Beispiel einer Pfadangabe könnte so aussehen:

/home/user/www/images/schuhe.jpg


Abhängig vom Betriebssystem können Dateinamen nach unterschiedlichen Zeichensätzen (meist ASCII oder Unicode) und nach unterschiedlichen Nomenklaturen zusammengesetzt werden. Buchstaben, die nicht verwendet werden können (z. B. “ö”, “ß” oder “&”), müssen durch Umschreibungen (z. B. “oe”) ersetzt werden.

Die maximale Länge eines Dateinamens umfasst in der Regel 256 Zeichen

Dateinamen im SEO[Bearbeiten]

Da das Internet größtenteils auf Unix-Rechnern aufsetzt, haben sich folgende Regelungen für Dateinamen eingebürgert, die auch vom Googlebot verstanden werden:

  • Umlaute oder Sonderzeichen werden URL-Encodiert dargestellt
  • statt Leerzeichen steht ein Bindestrich (“-”)
  • reserviert und deshalb nicht verwendet werden: ! # $ % & ' ( ) * + , / : ; = ? @ [ ]
  • Groß- und Kleinschreibung wird vermieden, alles wird klein geschrieben.

Um häufige Fehler beim Dateiabruf zu vermeiden, sollten deshalb Sonderzeichen und Umlaute beim Speichern von Dateien eindeutig vermieden werden. Ebenso ist es nicht ratsam die Tilde als Bestandteil des Dateinamens zu verwenden.

Bedeutung für die Suchmaschinenoptimierung[Bearbeiten]

Der Dateiname spielt vor allem bei der Optimierung einer Website für die Bilderoptimierung eine große Rolle. So ist es z.B. wichtig, dass im Dateinamen die zu optimierenden Keywords zwingend verwendet werden, damit das Bild zu diesen Schlüsselbegriffen in der Google-Bildersuche gut gelistet wird. Somit sollte sich der Webmaster bzw. der SEO schon vor dem Einpflegen von Bildmaterial in ein CMS überlegen, wie die Bilddateien benannt werden sollen.

Bei einem Domainumzug oder einem Relaunch müssen auch die Dateinamen bzw. die Dateipfade angepasst werden, damit beim Aufruf von Bildern auf der Website keine Broken Links dazu führen, dass das entsprechende Bild nicht angezeigt wird. Darüber hinaus können bei falschen Dateipfaden wie bei nicht erreichbaren Webseiten auch die Rankings für die entsprechenden Bilder einbrechen.

Wer z.B. auch mit einem PDF gut ranken möchte, sollte auch hier bei der Erstellung des Dateinamens darauf achten, dass passende Keywords sowie die Linktexte zur Datei optimiert werden.